| Einleitung |
Die Quantifizierung der Straßenbeanspruchung oder anders formuliert der Straßenschädigung durch schwere Nutzfahrzeuge mit einer Achsfahrmasse größer als 2 bis 3 t (Achslast größer als 20 bis 30 kN) kann in einfacher Weise anhand der beim AASHO-Road-Test ermittelten 4. Potenz erfolgen. Trotz der dieser Zahl innewohnenden Unsicherheit, verursacht durch die unvermeidliche Streubreite, bieten sich derzeit keine anderen Möglichkeiten, wenn man von einer umfangreichen rechnerischen Untersuchung der verschiedenen Straßendecken anhand der Elastizitätstheorie und einer daran anschließenden Bemessung anhand der Zeitfestigkeit der verwendeten Baustoffe absieht (1, 2, 3, 4, 5). Wie in [3] aufgezeigt, wird bei einer derartigen Untersuchung die 4. Potenz als brauchbarer Maßstab zur Beurteilung des Achslasteinflusses bestätigt, worauf noch eingegangen wird.
Eine Anwendung der 4. Potenz zur Bewertung der Straßenbeanspruchung erfordert im Hinblick auf die Zwillingsbereifung der Lastachsen sowie den sehr niedrigen Luftdruck und damit auch Kontaktdruck der beim AASHO-Road-Test verwendeten Testfahrzeuge bei einer hiervon abweichenden Bereifung eine entsprechende Umrechnung. Darüber hinaus sollte die zum Teil stark unterschiedliche Federung und Dämpfung der Achsen, verbunden mit einer unter schiedlichen Achslastdynamik, quantifizierbar sein. |