FGSV-Nr. FGSV 001/6
Ort Mainz
Datum 03.11.1976
Titel Hitzeschäden an bituminösen Fahrbahnbefestigungen – Erfahrungen des Sommers 1976
Autoren Ulrich Halfmann
Kategorien Kongress
Einleitung

Die Straßenbefestigung hat die Aufgabe, Verkehrslasten so aufzunehmen und zu verteilen, daß die Tragfähigkeit des Untergrundes nicht überschritten wird. Gleichzeitig soll die Befestigung die inneren Spannungen ohne unzulässige Spurrinnenbildung durch plastische Verformung oder Rißbildung durch Ermüdung überstehen. Das eingebaute bituminöse Mischgut muß entsprechend ausreichende Qualität hinsichtlich Steifigkeit, Widerstand gegen plastische Verformungen und Widerstand gegen Ermüdung durch Zugbeanspruchungen sowie Biegebeanspruchungen aufweisen.

Zu den während des ganzen Jahres auf die Straßen einwirkenden Beanspruchungen kamen Mitte der 60er Jahre in den Wintermonaten die zusätzlichen Beanspruchungen durch die spikesbereiften Fahrzeuge. Ihre verheerenden Folgen durch die flächenmäßigen Abriebe an der Oberfläche sind uns allen noch in deutlicher Erinnerung. Viele Forschungsarbeiten wurden durchgeführt, die zum Ziel hatten, die Zusammenhänge zwischen dem erhöhten Verschleiß und der Beschaffenheit der Baustoffe bzw. der Zusammensetzung der bituminösen Deckschichten zu klären, um die schädlichen Auswirkungen durch die Beanspruchungen im Winter möglichst gering zu halten. Auf Tagungen und in Veröffentlichungen sowie Merkblättern ist allerdings immer wieder darauf hingewiesen worden, daß eine verkehrsgerechte Straße immer mehrere Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen hat – nämlich verschleißfest, verformungsbeständig, griffig und eben zu sein.

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