FGSV-Nr. FGSV 001/13
Ort Nürnberg
Datum 10.10.1990
Titel Rede des Bayerischen Staatsministers des Innern
Autoren Edmund Stoiber
Kategorien Kongress
Einleitung

Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen hat für ihren Straßenkongreß 1990 mit Nürnberg nach 1982 und 1986 wieder eine bayerische Stadt als Veranstaltungsort ausgewählt. Ich freue mich darüber und betrachte dies auch als Wertschätzung für die bayerische Straßenbauverwaltung, die die Arbeit der Forschungsgesellschaft sehr engagiert unterstützt.
Diese Veranstaltung verdient in besonderem Maß die Bezeichnung „Deutscher Straßen- und Verkehrskongreß“. Erstmals nach 1945 ist dies nämlich ein gesamtdeutscher Kongreß.
Seinen sichtbaren Ausdruck findet dies

– in den Themen des Kongresses,
– in der großen Zahl der ostdeutschen Landsleute unter den Referenten,
– aber auch in dem hohen Anteil von Fachkollegen aus den neuen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Ihnen allen sage ich, vor allem den Teilnehmern aus den neu hinzugekommenen Bundesländern, im Namen der Bayerischen Staatsregierung, des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Max Streibl wie auch persönlich ein herzliches „Grüß Gott“.
Ich freue mich, daß sie so zahlreich hierher nach Nürnberg in die Frankenmetropole gekommen sind. Und ich freue mich natürlich über die Möglichkeit, vor einem so großen sachverständigen Auditorium aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung einige Anmerkungen machen zu können.
Es gilt heute mehr denn je, die ständig schwieriger werdenden Verkehrsprobleme mit Sachverstand, aber auch mit kritischer Distanz zu diskutieren und einer Lösung näherzubringen.

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