FGSV-Nr. FGSV 001/6
Ort Mainz
Datum 03.11.1976
Titel Straßenbau in Hessen
Autoren Eberhard Knoll
Kategorien Kongress
Einleitung

Zunächst einmal möchte ich mich bei der Forschungsgesellschaft dafür bedanken, daß mir als Leiter der benachbarten hessischen Straßenbauverwaltung die Gelegenheit gegeben ist, zusätzlich zum „Gastland Rheinland-Pfalz“ einige aktuelle Probleme des Straßenbaues aus der Sicht des Landes Hessen stichwortartig vorzutragen. Ich möchte mich – wegen der gleichen Themenstellung meines Vorredners – auf „Spezialitäten“ des Landes Hessen beschränken, die sich aus der besonderen Situation unseres Landes ergeben, da ich generell für einen bundeseinheitlichen Straßenbau eintrete und somit „Straßenbau in Hessen“ nur graduelle Abweichungen zuläßt.

Man kann Hessen wohl unwidersprochen als einen wichtigen Verkehrsknoten in der Bundesrepublik Deutschland und in Europa sowohl in Ost-West- als auch in Nord-Süd-Richtung ansehen, was allein schon für das relativ kleine Bundesland durch die über 800 km Autobahnen, auf denen eine jährliche Fahrleistung von rd. 7 Mrd. Fahrzeug-Kilometern bei 20 % Lkw-Anteil vollbracht wird, bestätigt wird. Daraus ergeben sich zwangsläufig zwei der angekündigten „hessischen Spezialitäten“, die Verkehrsuntersuchung Rhein-Main und die Wechselwegweisungsanlage in diesem Gebiet, die ich nachfolgend noch kurz erläutern werde.

Meine Ausführungen möchte ich in 4 Abschnitte gliedern. Dabei werde ich über Besonderheiten auf den Gebieten

Straßenverkehrstechnik
Straßenbautechnik
Straßenbaufinanzierung und
Personalbedarfsrechnung

sprechen.

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Der Fachvortrag zur Veranstaltung ist als PDF verfügbar.