| Einleitung |
Bitte sehen Sie es mir nach, wenn ich zur Einstimmung mit einigen Allgemeinplätzen beginne; ich meine, sie sind zur Bewältigung meines Beitrages erforderlich. Das Auto ist Teil unseres Lebens. Es hat uns mobiler gemacht. Es bringt uns zur Arbeit, in die Freizeit, in den Urlaub, zu anderen Menschen, zu Freunden und Verwandten. Das sind alles Selbstverständlichkeiten für uns. Genauso selbstverständlich müßten eigentlich die Einsicht in die Notwendigkeit eines leistungsfähigen, verkehrssicheren und umweltgerechten Straßennetzes und damit der Straßenbau und die Straßenerhaltung sein. Hier muß man allerdings im mer wieder erhebliche Defizite in der Bewußtseinsbildung feststellen. Zum Autofahren gehört nun einmal die Straße. Zum Bau und zur Erhaltung des Straßennetzes wird die Straßenbauwirtschaft benötigt. Dies sind Elementarzusammenhänge, die wir immer wieder klar herausstellen müssen. Dies geschieht ohne jedes Risiko: der Wahrheitsgehalt dieser Aussagen wird auch durch ihre häufige Wiederholung nicht geringer. Einleitend darf ich einige Bemerkungen zur Straßenbauwirtschaft in den westlichen Bundesländern machen. Es gibt in diesem Bereich Deutschlands 2.450 Straßenbaubetriebe mit ca. 91.000 Beschäftigten. Diese Betriebe sind organisiert als Industriebetriebe im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie oder als Handwerksbetriebe im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Als Vertreter der Straßenbauwirtschaft spreche ich hier für beide Verbände, also für die Bundesfachabteilung Straßenbau im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und für die Bundesfachgruppe Straßen- und Tiefbau im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. |