| Einleitung |
Kinder wachsen Schritt für Schritt in den Straßenverkehr hinein, auch als Radfahrer. Gegenüber früheren Jahren hat sich dieser Prozeß in jüngere Lebensaltersstufen vorverlagert. Auf die damit verbundene Unfallproblematik stellt sich die Verkehrssicherheitsarbeit zunehmend ein. Unter anderem dient dazu ein Stufenmodell zur Verkehrsteilnahme von Kindern als Radfahrer, das entwicklungsmäßige Voraussetzungen der Kinder, Merkmale von Straßenverkehrsräumen und die Regelungen der Straßenverkehrsordnung zueinander in Beziehung setzt. Aus diesen Bestimmungsgrößen leiten sich auch Überlegungen für den Straßenplaner ab: Bei radfahrenden Kindern müssen sie größere Verhaltensspielräume, Instabilitäten im Umgang mit dem Rad, eingeschränkte Orientierungsfähigkeit, mangelnde Regeleinhaltung u. a. in Rechnung stellen. Allgemeine Folgerungen für die Führung und Gestaltung von Radwegen werden skizziert. |