Bei der Verkehrssicherheitsarbeit der Straßenbauverwaltungen hat die Beseitigung von Unfallstellen hohe Priorität. Zur Identifikation von Unfallstellen ist das DV-Programmsystem IDESYS erstellt worden. Im Auftrag des DV-Koordinierungsschusses (DV-KoA) Bund/Länder (Straßenwesen) hat die Projektgruppe ‚Unfalldaten‘ die Vorgaben für die Datenbasis und die Erstellung des Programmsystems erarbeitet. Die fachtechnische Grundlage ist von einem Arbeitskreis der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) entwickelt worden. Das Programmsystem IDESYS erfordert als Datenbasis die Beschreibung des Verkehrsnetzes im Netzknoten- oder Kilometersystem, die Verkehrsstärkedaten sowie die lokalisierbaren Unfalldaten aus der Verkehrsunfallanzeige. Der Identifikation von Unfallstellen werden die drei Leitvorstellungen überdurchschnittliche Gefährdung der Verkehrsteilnehmer unter Berücksichtigung der Verkehrsstärke, sehr hohe Unfallzahlen sowie Unfälle mit besonders schweren Folgen zugrunde gelegt. Das Straßennetz wird in die Untersuchungsbereiche Strecken und Knotenpunkte gegliedert. Das Programmsystem wird von einer Reihe Parameter gesteuert, deren Grenzen beim Einsatz noch festgelegt werden müssen.
Die große Anzahl von Straßenverkehrsunfällen und die für jeden einzelnen Unfall anfallende Datenmenge erfordern den Einsatz der Datenverarbeitung für die Unfallauswertung. Dabei sollen die vorgesehenen Auswertungen nicht die amtliche Statistik erweitern, sondern der Straßenbauverwaltung Entscheidungshilfen liefern, um evtl. verkehrliche und bauliche Ursachen der Unfälle aufzudecken.
Bei der Verkehrssicherheitsarbeit der Straßenbauverwaltungen hat die Beseitigung von Unfallstellen hohe Priorität. Auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und unter Berücksichtigung der bei den Ländern gewonnenen praktischen Erfahrungen bei der Erkennung von Unfallstellen hat ein Arbeitskreis der Bundesanstalt für Straßenwesen eine Methodik zur Identifikation von Unfallstellen erarbeitet, die sich besonders zur Umsetzung in ein DV-Verfahren eignet [1].
Von der Projektgruppe 3.1 ‚Unfalldaten‘ (PG 3.1) des DV-KoA wurden die erforderlichen Vorgaben für die Datenbasis und die Programmerstellung erarbeitet [2]. Das Programm ist für das Netzknotensystem der Straßendatenbank erstellt und enthält einen Programmteil für die Anpassung an das Kilometersystem. An den Kosten beteiligen sich der Bund und 7 Bundesländer. |