| Einleitung |
Schwierige Entwurfsaufgaben beim Um- und Ausbau sowie die Forderung nach differenzierten Aussagen zum Sicherheitsniveau einzelner Varianten beim Neubau von Straßen ließen in den letzten Jahren ein Informationsdefizit bei der Verkehrssicherheitsarbeit im Straßenentwurf entstehen, das mit den vorhandenen Vorgehensweisen wegen methodischer Probleme nicht aufzufüllen ist. Als Ausweg aus dem Informationsdefizit scheinen Risikoanalysen geeignet. Konzipiert als modular und hierarchisch gegliedertes Modell ermöglichen sie quantitative Aussagen zur Sicherheit und zu den inneren Ursache-Wirkungs-Beziehungen, fördern die interdisziplinäre Zusammenarbeit und sind vor allem in Teilbereichen veränder- und erweiterbar. |