FGSV-Nr. FGSV 001/12
Ort Berlin
Datum 06.09.1988
Titel Ansätze zur Problemlösung im Vereinigten Königreich
Autoren Michael R. Hawkins
Kategorien International
Einleitung

Beim Thema Unfallschwerpunkte denken wir an Geschehnisse auf dem Straßennetz, die mit Schmerzen, Leid und Kummer verbunden sind. Der für dieses Netz zuständige Ingenieur muß seinen Anteil an Verantwortung zur Reduzierung der Verunglücktenrate beitragen. In vorliegendem Bericht wird dargelegt, wie im Vereinigten Königreich zahlreiche Methoden zur Untersuchung der verschiedenen Einflüsse des Verkehrsumfelds auf das Unfallgeschehen entwickelt wurden und wie mit Hilfe moderner, rechnergestützter Analysen von Unfallaufzeichnungen wirksam ermittelt werden kann, wo und wie diese Methoden angewendet werden sollten. Dies wird zum Ziel beitragen, die Zahl der Verkehrsunfälle im Vereinigten Königreich bis zum Jahr 2000 weiter um ein Drittel zu senken.

Ein Unfallschwerpunkt ist, wie wir alle wissen, eine Stelle auf der Straße, die verbunden ist mit Schmerzen, Leid und Kummer, um deren volles Ausmaß nur die direkt Betroffenen wissen.

Es ist die Aufgabe des Straßenbau- und Verkehrsingenieurs, die Stellen zu identifizieren, an welchen die Unfallgefahr überdurchschnittlich hoch ist. Ein solcher Ansatz ist für einen Ingenieur bis zu einem gewissen Grad ungewöhnlich, nicht nur weil hier mit minimalem Kostenaufwand ein hoher Nutzen erzielt werden kann, sondern auch weil die Lösungen häufig ohne große Verzögerung realisiert werden können.

Das Thema dieser Konferenz lautet „STRASSEN UND VERKEHR 2000“. Das britische Verkehrsministerium setzte es sich zum Ziel, die Zahl der Verunglückten im Land bis zum Jahre 2000 um ein Drittel zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, sind konzertierte Bemühungen aller traditioneller Verkehrssicherheitsbereiche sowie gezielte Initiativen, bei welchen neueste Methoden wie die Computertechnik etc. angewandt werden und welche im vorliegenden Bericht beschrieben sind, erforderlich.

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