Ein dreijähriges staatliches Versuchsprogramm zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in den Städten und Senkung der Unfallzahlen in den Wohn- und Arbeitsquartieren der Bevölkerung, das unter dem Titel „Ville plus sure, quartiers sans accidents“ durchgeführt wurde, gestattete die Überprüfung bestimmter Hypothesen über die Zusammenhänge zwischen der Gestaltung des Straßenraums und dem Verhalten der Verkehrsteilnehmer auf stark befahrenen Hauptverkehrsstraßen innerorts, mit dem Ziel einer besseren gegenseitigen Abstimmung der Bedürfnisse des Verkehrs einerseits und der Belange der Bürger in den betroffenen Gebieten andererseits.
Im Rahmen dieses Programms wurden Diagnose- und Bewertungsmethoden untersucht und zahlreiche Versuche mit praktischen Gestaltungsmaßnahmen durchgeführt, wobei der Schwerpunkt der Bemühungen auf der Herabsetzung der Geschwindigkeiten und der Herbeiführung der angestrebten Multifunktionalität der Räume lag. |