FGSV-Nr. FGSV 001/13
Ort Nürnberg
Datum 10.10.1990
Titel Bewertung der Splittmastix-Bauweise in der ehemaligen DDR
Autoren J. Kastl
Kategorien Kongress
Einleitung

Bereits seit 1974 wird vom ehemaligen Tiefbaukombinat Berlin „Splittmastixasphalt“ (SMA) unter der Bezeichnung „Skelettasphalt“ (SKA) hergestellt und eingebaut – zzt. jährlich ca. 10 000 t vor allem als Stauraumbelag, aber auch auf Massiv- und Stahlbrücken und auf der freien Strecke hochbelasteter Stadtstraßen. In der übrigen DDR konnte sich die Bauweise bisher nicht durchsetzen. Es blieb bei vereinzelten Versuchen, weil sich in den 80er Jahren die Voraussetzungen für den bituminösen Straßenbau drastisch verschlechterten.
In Berlin dagegen galt die SKA-Bauweise 1980 bereits als bewährt und wurde geradezu euphorisch betrieben, obwohl sie wegen fehlender spezifischer Prüfverfahren von der Behörde damals keine Zulassung bekam. Der Durchbruch kam 1987 mit der Anwendung des SKA als Verschleißbelag auf der orthotropen Fahrbahnplatte der Lichtenberger Brücke, einer Stahlbrücke im Zuge der stark befahrenen Frankfurter Allee. Der Belag befindet sich seit 13 Jahren in gutem Zustand.

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