| Einleitung |
Fast 60 Jahre Zwangsherrschaft und Kommandowirtschaft haben die Wirtschaft im östlichen Teil Deutschlands trotz des Fleißes seiner Bewohner ruiniert. Die desolate Lage zeigt sich im Verkehrswesen, besonders augenfällig im Straßenwesen und angesichts des baulichen Verfalls der Städte natürlich auch im Stadtstraßenbau als Teil der städtischen Infrastruktur. Ausbaukriterien, Querschnittsgestaltung, Konstruktionsaufbau und nicht zuletzt die Befahrbarkeit sind als ungenügend einzustufen. Die Steigerung der Unfallquoten und besonders der Unfalltoten um zum Teil mehr als 50 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum durch erhöhte Verkehrsbelegung und höheren Motorisierungsgrad sind beredter Ausdruck des Grades der Verkehrsverunsicherung in den Städten. Verkehrsleitsysteme, Verkehrsorganisation, Straßenbeleuchtung und Straßenentwässerung sind in nur geringfügig besserer Verfassung und bedürfen deshalb gleichermaßen der Modernisierung und Erneuerung. |