Inhalt:
– Vorbemerkungen
– These 1: Die Bedeutung des konventionellen Linienverkehrs in Ballungs- und Ballungsrandgebieten zu Zeiten nennenswerter Verkehrsnachfrage ist unbestritten.
– These 2: Die Attraktivität des ÖPNV hängt weitgehend von der Beförderungsqualität ab.
– These 3: Trotz aller investiver Anstrengungen der Vergangenheit (U- und S-Bahn-Bau, Fahrzeugmodernisierung) werden die Fahrgastzahlen im ÖPNV weiter sinken und sich dadurch Kapazitätsauslastungen und Kostendeckungsgrade verschlechtern.
– These 4: Wirtschaftlich besonders problematisch ist eine noch angemessene Bedienung in verkehrsschwächen Zeiten und Räumen.
– These 5: Künftig wird der konventionelle Linienverkehr um neue flächenerschließende, weitgehend kostendeckende Bedienungsformen bis hin zur Einbeziehung privater Beförderungskapazitäten ergänzt werden müssen (differenziertes Bedienungsmodell), um minimale Verkehrsbedürfnisse wirtschaftlich vertretbar befriedigen zu können.
– These 6: Einer differenzierten Bedienung ist bisher weder seitens der Verkehrs- und Forschungspolitik, noch seitens der Verkehrsunternehmen gezielt Rechnung getragen worden.
– Schlußbemerkungen |