Inhalt:
– These 1: Das Thema Energie und Verkehr kann nicht isoliert von den übrigen Energiesektoren wie Haushalt und Industrie betrachtet werden.
– These 2: Substitutionen im Primärenergiebereich Erdöl sind auf dem Sektor Verkehr nur langfristig zu erwarten.
– These 3: Die wesentliche Determinante des Energieverbrauchs, das Verkehrsaufkommen, wird sich – wenn überhaupt – nur langfristig ändern lassen, wobei die Konflikte zu anderen gesellschaftspolitischen Zielsetzungen sehr sorgfältig beachtet werden müssen.
– These 4: Substitutionen des Kraftfahrzeugs durch andere Verkehrsmittel sind im Personen- und im Güterverkehr nur in begrenztem Maße möglich. Sie führen nicht zwangsläufig zu einer Energiereduktion.
– These 5: Eine Energieverteuerung hat nur begrenzte Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten.
– These 6: Eine auch kurz- oder mittelfristig erfolgsversprechende Reduktion des Energieverbrauchs läßt sich durch eine Änderung des Fahrverhaltens, durch betriebliche Maßnahmen im Straßenverkehr und durch technische Maßnahmen bei den Verkehrsmitteln erzielen.
– These 7: Die energiepolitischen Zielsetzungen sollten sich auf eine Reduktion des Energieverbrauchs in jenen Sektoren konzentrieren, in denen kurz- und mittelfristig effektive Einsparungspotentiale für die Primärenergie Erdöl vorhanden sind. |