FGSV-Nr. FGSV 001/9
Ort München
Datum 13.10.1982
Titel Straßenverkehr und Straßenbau in der Industriegesellschaft
Autoren G. Moll
Kategorien Kongress
Einleitung

Der menschliche Lebensraum ist begrenzt. Das gilt besonders für dicht besiedelte Industriestaaten wie die Bundesrepublik Deutschland. Und doch hat erst diese industrielle Wirtschaftsentwicklung ermöglicht, daß auf engem Raum so viele Menschen zusammenleben und sich ernähren können, wie man es noch vor wenigen Jahrzehnten für unmöglich hielt. Unsere Gesellschaft lebt gut und dennoch nicht im Paradies. Das heißt, sie muß für ihren Lebensstandard etwas tun. Der Wohlstand wächst ihr nicht von selbst zu. Nahrungsmittel und Güter müssen erzeugt und in unserem arbeitsteiligen Wirtschaftssystem – und das ist unverrückbar mit dem Wohlstand gekoppelt – auch transportiert werden.

Es ist Aufgabe des Verkehrssystems, die Voraussetzungen für eine Mobilität zu schaffen, die den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft beiträgt. Verkehr und Transport stellen für jede Gesellschaft, insbesondere aber für die Industriegesellschaft einen bedeutenden Lebens- und Wirtschaftsfaktor dar. Für die Gesamtwirtschaft und vor allem für die Verkehrsbelange der dünner besiedelten und peripheren Räume hat der Straßenverkehr eine besondere Bedeutung.

PDF
Volltext

Der Fachvortrag zur Veranstaltung ist als PDF verfügbar.