| Einleitung |
Nachdem in den Jahren um 1970 in der Fachliteratur mehrfach über griffigkeitserhöhende Baumaßnahmen an vorhandenen Deckschichten aus Asphaltbeton berichtet worden war, hatte eine vom Bundesminister für Verkehr geförderte Forschungsarbeit des Instituts für Landverkehrswege der Technischen Universität Berlin zum Inhalt, derartige Behandlungen auf Versuchsabschnitten probeweise anzuwenden, um Praktikabilität der Ausführung, Wirksamkeit und Kosten miteinander zu vergleichen sowie, daraus abgeleitet und unter Auswertung des internationalen Erfahrungsstandes auf diesem Gebiet, zwischen empfehlenswerten und nicht empfehlenswerten Behandlungsmethoden zu unterscheiden.
Die Versuche im Rahmen der Forschungsarbeit beschränkten sich auf den Fall, daß das niedrige Griffigkeitsniveau einer Asphaltbetondeckschicht durch Anreicherung der Oberfläche mit bituminösem Mörtel geringen Schärfegrades verursacht ist. Die andere Möglichkeit – niedrige Griffigkeit infolge der Anwesenheit polierter Gesteinsköpfe in der Oberfläche der Deckschicht – war hingegen nicht Gegenstand der Forschungsarbeit. |