FGSV-Nr. FGSV 001/15
Ort Karlsruhe
Datum 19.10.1994
Titel Begrüßung durch den Vorsitzenden der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen
Autoren Peter Holm
Kategorien Kongress
Einleitung

Als Vorsitzender der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen heiße ich Sie in Karlsruhe herzlich willkommen.
Wenn über 1 200 Teilnehmer unseren Straßen- und Verkehrskongreß besuchen, stellt dieses für mich sowohl ein Kompliment an diese Stadt dar als auch eine Anerkennung unseres Tagungsprogramms.
Ich will über diese schöne und historische Stadt mit ihrem charakteristischen Stadtbild nicht viel sagen. Sie, Herr Professor Dr. SeiIer als Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, werden dafür viel bessere Worte finden. Herzlichen Dank, daß wir in diesem im Herzen der Stadt gelegenen Kongreßzentrum tagen dürfen und Sie gleich zu uns sprechen werden.
Mein besonderer Gruß gilt den Vortragenden des heutigen Nachmittags. Ich danke Ihnen, Herr Verkehrsminister SchaufIer, daß Sie uns heute das Land Baden-Württemberg mit den Schwerpunkten seiner Verkehrspolitik vorstellen wollen.
Ich möchte aus Ihrem Hause auch Herrn Ministerialdirigent Neher und die zahlreichen Kollegen der Straßenbauverwaltung aus Baden-Württemberg begrüßen.
Mit besonderer Herzlichkeit heiße ich den Festredner unserer Eröffnungsveranstaltung, Herrn Professor Lübbe von der Universität Zürich, willkommen. Sie werden uns die Probleme in unserer modernen Zivilisation einmal von einer ganz anderen Seite darstellen.
Vom Bundesverkehrsministerium begrüße ich Herrn Ministerialdirektor Dr. Huber; an der Nahtstelle zwischen Legislative, Exekutive und unserer doch weitgehend ehrenamtlich arbeitenden Forschungsgesellschaft sind Sie das wichtigste Bindeglied. Bedingt durch die Bundestagswahl des letzten Sonntags werden Sie selbst die Überlegungen Ihres Hauses zur Planung und Finanzierung des Straßenbaus vortragen.
Ich begrüße die Vertreter der beiden großen Bauwirtschaftsverbände:
Herrn Andreae, den Vorsitzenden der Fachabteilung Straßenbau im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, und Herrn Frauenrath, den Vorsitzenden des Straßen- und Tiefbaugewerbes im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Sie, Herr Frauenrath, werden auch zu uns sprechen.
Ich begrüße die Vertreter der Universitäten und Hochschulen, vertreten durch den Leiter des Forschungsbeirates, Herrn Professor Hiersche. Zugleich danke ich Ihnen für die Unterstützung bei der Vorbereitung dieses Kongresses.
Wir sind erfreut, daß zu unserem Deutschen Straßen- und Verkehrskongreß über 100 Teilnehmer aus 20 europäischen Ländern gekommen sind.
Zu begrüßen sind die großen Delegationen unserer Schwestervereinigungen, der C.R.O.W. aus den Niederlanden – vertreten durch Herrn Matser, der Forschungsgesellschaft für das Verkehrs- und Straßenwesen (FVS) aus Österreich – vertreten durch den Vorsitzenden, Herrn Ministerialrat Prager, und der Vereinigung Schweizerischer Straßenfachleute (VSS) aus der Schweiz – vertreten durch ihren Präsidenten, Herrn Dipl.-Ing. Beck.
Die FGSV sieht sich bestätigt in ihren Bemühungen um einen verstärkten Technologie-Transfer in die osteuropäischen Länder. Nach unserer überaus erfolgreichen Ost-West-Europäischen Straßenkonferenz in Warschau im September des vergangenen Jahres freuen wir uns nun über die starken Besucherdelegationen aus Polen, Slowenien und Ungarn, wobei ich erwähnen darf, daß die letztgenannten Länder Forschungsgesellschaften nach dem Vorbild der FGSV gegründet haben. Den Vorsitzenden der erst vor wenigen Monaten gegründeten Ungarischen Gesellschaft für Straßenwesen, Herrn Dipl.-Ing. Tombor, begrüßen wir herzlich.
Zu begrüßen sind auch die Spitzenvertreter der Straßenbauverwaltungen aus Dänemark, den Niederlanden, Finnland, Island, Ungarn, Polen und Rußland, und aus der Schweiz der Direktor des Bundesamtes für Straßenbau, Herr Suter.
Nicht vergessen möchte ich als Vertreter der Europäischen Kommission die Herren WaIdner und Maes.
Am 21. Oktober 1924 wurde die FGSV – damals als Studiengesellschaft für Automobilstraßenbau (STUFA) – im lngenieurhaus in Berlin gegründet. Übermorgen werden wir 70 Jahre alt. Kein Jubiläum, aber ein runder Geburtstag!

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Volltext

Die Begrüßung ist im Volltext als PDF verfügbar.