FGSV-Nr. FGSV 001/17
Ort Leipzig
Datum 23.09.1998
Titel Städtebauliche Bemessung nach Kriterien der Sozialverträglichkeit
Autoren Hans Heinz
Kategorien Kongress
Einleitung

Innerhalb eines ganzheitlichen, auch Ziele der Sozialverträglichkeit verfolgenden Straßenraumentwurfs muß Straßenraumgestaltung weit früher einsetzen als bei der Gestaltung der Einzelelemente des Raumes: zunächst ist die Straße im städtebaulichen Zusammenhang zu betrachten („Städtebauliche Integration“), sodann ist die städtebaulich mögliche Fahrbahnbreite der Straße festzulegen („Städtebauliche Bemessung“). Im (politischen) Abwägungsprozeß muß die ermittelte städtebaulich mögliche mit der verkehrlich notwendigen Fahrbahnbreite in Übereinstimmung gebracht werden. Erst dann sind die Einzelelemente zu gestalten. Die städtebauliche Bemessung ist ein Verfahren, das den ingenieurmäßig ermittelten notwendigen Abmessungen der befahrenen Flächen plausibel nachvollziehbare notwendige Abmessungen für die Seitenräume entgegenstellt. Der Abwägungsprozeß zwischen Verkehr und Gestalt ist nach wie vor von zentraler Bedeutung, er wird aber transparenter und eher nachvollziehbar.

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