| Einleitung |
Gestatten Sie mir, zu Beginn die herzlichsten Grüße des Ersten Stellvertreters des Ministers für Verkehrswesen der Russischen Föderation und Generaldirektors des Föderalen Straßendepartements, Herrn Anatolij Nasonow, zu übermitteln, der eigentlich an diesem Platz hätte stehen sollen, aber leider wegen dringender Aufgaben in Rußland nicht anreisen konnte. Ebenfalls möchte ich Ihnen die Grüße aller russischen Kollegen überbringen und ihrem Kongreß viel Erfolg wünschen. Das russische Straßennetz besteht aus etwa 40 000 km föderalen Straßen und mehr als 700 000 km Regional- und Ortsstraßen. Das ist natürlich für ein solch großes Land wie Rußland viel zu wenig. Außerdem sind fast alle wichtigen föderalen Straßen in einem schlechten Zustand und erfordern Reparatur und Ausbau. Die russische Regierung sieht als wesentliche Voraussetzung für eine positive Entwicklung der Wirtschaft den Ausbau der Fernverkehrsinfrastruktur und hier vor allem der Autobahnen an. Deshalb wurde vor zwei Monaten von der Regierung ein Programm für die Entwicklung des Straßenwesens angenommen. Das Hauptziel besteht in einer wesentlichen Verbesserung des Straßennetzes bis zum Jahr 2000. Um diese Arbeiten erfolgreich durchzuführen, wollen wir die besten Erfahrungen der fortgeschrittenen Länder in der Straßenbauverwaltung und -technologie anwenden. |