| Einleitung |
Zu diesem Thema soll möglichst wenig aus dem jetzt veröffentlichten Kommissionsbericht wiederholt, sondern eher ergänzende Informationen gegeben werden, die der Gewichtung der Aussagen des Berichts oder auch als Denkanstöße dienen sollen. Begonnen wird mit straßenbaulichen Fragen, bei denen energiesparende Komponenten eingebracht werden können, deren Auswirkungen allerdings erst mittel- oder langfristig fühlbar werden. Dies liegt an der außerordentlich großen Ausdehnung des Straßennetzes und der relativ großen Lebensdauer der Straßenbefestigungen sowie an dem großen Zeitbedarf für die Herstellung von Neubauten. Unterhaltungsarbeiten, Instandsetzungen und Erneuerungen dürften sich maximal auf 3 % der Straßenfläche pro Jahr auswirken, wobei sich nur ein Teil dieser Maßnahmen für energieverbrauchswirksame Verbesserungen eignet. Schönberger hat neuerdings Erhaltungsarbeiten an nur 2 % der Straßenlängen von Hessen ermittelt. Dennoch gibt es eine Reihe von energiewirksamen Verbesserungen, die durch Kumulierung mittel- und langfristig Auswirkungen erwarten lassen. |