FGSV-Nr. FGSV 001/18
Ort Hamburg
Datum 04.10.2000
Titel Wechselverkehrszeichen – Ein Vergleich zwischen der Europäischen Norm und dem derzeitigen deutschen Regelwerk
Autoren N. Körner
Kategorien Kongress
Einleitung

Mit Vollendung des europäischen Binnenmarktes fallen administrative, wirtschaftliche und technische Grenzen. Alle Bereiche stehen vor neuen Chancen, aber auch neuen Herausforderungen. Ein für alle Europäer erkennbares Zeichen der Harmonisierung ist u. a. die Einführung vereinheitlichter Verkehrszeichen, auch Wechselverkehrszeichen (WVZ), die eindeutig und unmissverständlich auf Gefahren und Verkehrssituationen aufmerksam machen sollen. Daneben stehen die wirtschaftlichen Aspekte einer sich öffnenden Marktposition. Administrationen profitieren von einem breiten internationalen Wettbewerb; Unternehmen aus allen EU-Mitgliedsländern verstärken ihre Möglichkeiten, sich um ausländische Märkte intensiver bemühen zu können. Grundlage einheitlicher Technologien sind Standards bzw. Normen. Der erste Entwurf einer Europäischen Norm für WVZ wurde im Juli 1997 veröffentlicht; im Jahr 2001 soll diese als Europäische Norm EN12966 veröffentlicht werden. Der Beitrag erläutert die grundsätzlichen Punkte der Europäischen Normung für WVZ. Nahezu alle technischen und physikalischen Anforderungen sowie Eigenschaften an diese neue Norm werden erwähnt. Soweit Unterschiede zulässig und sinnvoll sein können, werden Einteilungen in Klassen erlaubt. Nationale Besonderheiten können auf diese Weise weitestgehend berücksichtigt werden.

Ein sich öffnender Markt in einem vereinten Europa schafft nicht nur wirtschaftliche Vorteile. Eine erkennbare Erleichterung des sich ergebenden „Freien Warenverkehrs“ ist die Harmonisierung oder gegenseitige Anerkennung von Vorschriften und Normen als Grundlage einheitlicher Technologien.
Ein für alle Europäer erkennbares Zeichen der Harmonisierung ist u. a. die Einführung vereinheitlichter Verkehrszeichen, zu denen auch Wechselverkehrszeichen (WVZ) gehören. Besonderer Wert wird dabei auf ein einheitliches Erscheinungsbild gelegt.

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