Wenn in Straßenbauerkreisen oder auch auf politischer Ebene über die Wiederverwendung von Straßenbaustoffen im Zuge der Erneuerung von Straßen gesprochen wird, so wird wohl in den seltensten Fällen als Begründung dafür das Argument der schwindenden Rohstoffreserven fehlen, wobei dies – nach Bedarf – mit dem Hinweis auf die besonders ausgebeuteten Ballungsräume verstärkt werden kann.
Ich möchte mit dieser Tradition nicht brechen, aber zusätzlich noch einige andere Überlegungen ins Spiel bringen, die sich besonders an konkreten Aufgaben darlegen lassen:
Für die Straßenbauverwaltung des Landes Hessen, vertreten durch das Autobahnamt Frankfurt, stellt sich für die nächsten Jahre die Aufgabe, ein ca. 75 km langes Autobahnstück grundhaft zu erneuern und gleichzeitig um beiderseits anzulegende Standstreifen zu erweitern. |