FGSV-Nr. FGSV 001/18
Ort Hamburg
Datum 04.10.2000
Titel Begrüßung durch den Präses der Baubehörde der Freien und Hansestadt Hamburg
Autoren E. Wagner
Kategorien Kongress
Einleitung

Sehr geehrter Herr Präsident Holm, sehr geehrter Herr Bundesminister Klimmt, meine sehr geehrten Damen und Herren!

Im Namen des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg begrüße ich Sie alle sehr herzlich in unserer Stadt. Wir freuen uns, dass der Deutsche Straßen- und Verkehrskongress in Hamburg stattfindet. Wenn ich die Vorläuferveranstaltungen mitrechne, so findet dieser Kongress seit 1950 nun bereits zum 6. Mal in Hamburg statt. Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen hat aber auch andere wichtige Veranstaltungen in Hamburg abgehalten. So z. B. im letzten Jahr die Betonstraßentagung. Die Veranstaltungen der Forschungsgesellschaft in unserer Stadt beweisen die Attraktivität Hamburgs als Tagungsort und die Verbundenheit der Gesellschaft mit dieser wunderschönen Stadt. Seinerseits hat sich Hamburg wiederum stets an den Entwicklungen im Bereich des Straßen- und Verkehrswesens aktiv beteiligt.

Sehr geehrter Herr Präsident Holm, ihre Gesellschaft leistet mit rund 250 Ausschüssen, Arbeitskreisen, Beiräten und Kommissionen einen wichtigen Beitrag für die technische Weiterentwicklung, insbesondere des Straßenwesens. Durch die Bündelung von Erfahrungen aus allen Bereichen und die Förderung von Forschungsvorhaben schaffen sie die Grundlagen und einschlägigen Vorschriften für den Straßenbau in Deutschland. Der Deutsche Straßen- und Verkehrskongress bildet das Forum, um über diese vielfältige und wichtige Arbeit zu berichten.

Aus der Vielfalt der Themen, die Sie während dieses Kongresses behandeln, möchte ich als das zentrale Thema für Bund, Länder und Kommunen die Straßen- und Bauwerkserhaltung hervorheben. Nach dem Krieg ist in Deutschland mit sehr viel Engagement und auch mit hohem finanziellem Aufwand eine leistungsfähige und gute Verkehrsinfrastruktur geschaffen worden. Heute stellt diese Infrastruktur einen großen Vermögenswert dar, den es im Interesse einer optimalen Verkehrsabwicklung zu erhalten gilt. Es bleibt daher auch in Zeiten der allgemeinen Haushaltskonsolidierung unsere Aufgabe, hierfür die notwendigen Mittel bereitzustellen. Allein Hamburg hat in den letzten 10 Jahren für den Erhalt des Systems Straße einschließlich Brücken, Lichtsignalanlagen und Beleuchtung rund 950 Mio. DM aufgewendet. Neue Managementverfahren für den Gesamtkomplex der Straßenerhaltung tragen viel dazu bei, dass die Mittel so effizient wie möglich eingesetzt werden.

Meine Damen und Herren, neben der zentrale Aufgabe der Straßenerhaltung ist es für Städte wie Hamburg und andere Ballungsräume wichtig, ein ausgewogenes integriertes Gesamtverkehrssystem zu entwickeln. In diesem Konzept müssen neben dem Kfz-Verkehr auch der ÖPNV, der Radfahrer- und Fußgängerverkehr natürlich ihren Platz haben. Hamburg hat bereits ein solches System, das im Vergleich mit anderen Ballungsräumen gut funktioniert und das sich jeden Tag bewährt. Das wollen wir sichern und natürlich ausbauen. Aus diesem Grunde haben wir eine Verkehrsentwicklungsplanung entworfen, die den künftigen Anforderungen zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes und auch des Lebensraumes Hamburg gerecht wird.

Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich wünsche dem Deutschen Straßen- und Verkehrskongress 2000 in Hamburg einen guten Verlauf, Ihnen persönlich wünsche ich einen angenehmen Aufenthalt in Hamburg. Ich hoffe, dass Sie neben der Teilnahme an den Fachveranstaltungen auch noch Zeit haben, das attraktive Beiprogramm zu nutzen und Hamburg als reizvolle und lebendige Metropole des Nordens zu erleben. Vielen Dank!

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Der Begrüßungstext ist als PDF verfügbar.