Die Arbeitsgruppen für die Erstellung neuer Europäischer Normen und Richtlinien im Bereich der Betonstraßen bemühen sich, die Qualität der Betonstraßen den hohen Anforderungen anzupassen und bei der Ausführung durch entsprechende Prüfungen die Qualität zu sichern.
Die Bemühungen sind losgelöst vom Wettbewerb mit anderen Bauweisen, jedoch nicht ganz losgelöst von nationalen Interessen.
Nach dem bisherigen Stand der Entwicklung ist damit zu rechnen, daß die Betonstraße als billigere Alternative zur Schwarzdecke nicht mehr in Frage kommt.
Die künftigen höheren Anforderungen setzen eine Qualitätsverbesserung des gesamten Deckenaufbaues voraus. Beginnend bei der unteren Tragschicht und endend an der Oberfläche.
Der Bauherr wird sich künftig vor der Ausschreibung entscheiden müssen, welche Qualitätsmerkmale für ihn vorrangiger und wirtschaftlicher sind.
Der erste spürbare Schritt der engen europaweiten Zusammenarbeit ist die Vereinheitlichung der Prüfverfahren.
Bisher waren unterschiedliche Prüfverfahren, z. B. Spaltzugfestigkeit in Frankreich, Würfelfestigkeit in Deutschland, unterschiedliche Prüfkörper und Prüfverfahren, Hemmnisse im allgemeinen Technologie- und Erfahrungsaustausch.
Mit Veränderungen im Bereich der Laboreinrichtungen muß ab 1994 gerechnet werden. |