| Einleitung |
Die Untersuchungen an der Versuchsstrecke Hilpoltstein wurden im Auftrage des Bundesministers für Verkehr von vier verschiedenen Forschungsstellen, der Bundesanstalt für Straßenwesen in Köln, der Abteilung Bauphysik des Otto-Graf-Institutes in Stuttgart, dem Institut für Bau von Landverkehrswegen in München und der Deutschen Shell AG in Hamburg, durchgeführt. Die Durchführung und Auswertung der Forschungsarbeiten werden von einem Betreuungsausschuß koordiniert, der sich aus Vertretern der beteiligten Institutionen, der bauausführenden Firma, der Bauleitung in Nürnberg und Mitgliedern des Arbeitsausschusses „Bemessung flexibler Fahrbahnbefestigungen“ zusammensetzt.
Die beteiligten Institute werden ihre Arbeiten jeweils mit einer Endauswertung der von ihnen ermittelten Daten abschließen. Auf Empfehlung des Betreuungsausschusses wird die Gesamtauswertung nach übergeordneten Gesichtspunkten in einem Abschlußbericht erstattet werden. Hierzu hat der Bundesminister für Verkehr an das Institut für Baustoffkunde und Materialprüfung, Abteilung Fahrbahnkonstruktion, Hannover, einen gesonderten Forschungsauftrag [1] erteilt. Der bisherige Stand der Auswertungen erbrachte bereits einige wesentliche Erkenntnisse zu den Problemen der Dimensionierung von Fahrbahnkonstruktionen, über die nachstehend berichtet wird. |